Samstag, 28. Juni 2014
[Anime Genre] H.e.n.t.a.i
Meine Empfehlung
Tja ... ich könnte durchaus einige Hentai aufzählen. Besonders welche die Weltbilder zerstören können - aber ich tue es nicht! Aus dem einfachen Grund: Dieser Blog ist für alle Altersklassen frei zugänglich und das sollte er auch bleiben. (Schlimm genug das ich mich bei meiner Shounen Ai Leidenschaft nicht zurücknehmen konnte ... Schande auf mein Haupt).
Ich hatte mir schon Gedanken gemacht ob ich dieses Genre überhaupt erwähnen soll. Da ich aber gerne darauf hinweisen möchte, dass Anime nicht nur für Kinder ist. Sollte es einfach nicht fehlen.
[Anime Genre] Harem
Meine Empfehlung:
Mhm ... über Harem habe ich noch nie wirklich Nachgedacht und wie sich herausgestellt hat, kenne ich auch nicht wirklich viel was unter dieses Genre fällt. Ich kann gar nicht sagen ob ich es mag oder nicht, dass kommt ganz auf die Story und die Charaktere an.
Clannad
Tomoya Okazaki ist im drittes Jahr der High School und unzufriedenen mit seinem Leben. Seine Mutter starb bei einem Autounfall als er jünger war, was seinen Vater in die Alkohol und Glücksspiel Spirale fallen ließ. Die beiden streiten sich oft, bei einem dieser Streitereien wurde Tomoya an der Schulter verletzt. Seitdem hat er nur noch entfernt Kontakt zu seinem Vater. Auf seinem Schulweg trifft er auf ein seltsames Mädchen namens Nagisa Furukawa. Sie ist ein Jahr älter als er, geht aber in die selbe Stufe da sie wegen langer Krankheit wiederholen muss. Die beiden Freunden sich an und mit der Zeit stellt Tomoya fest, wie sich sein Leben in eine neue Richtung bewegt.
Ein weiterer Anime der noch von mir zu Ende gesehen werden will, allerdings liegt es hier nicht an der Zeit sondern eher an der Stimmung die dieser Anime verbreitet. Stellenweise ist er wirklich Lustig und munter, aber irgendwie wird er auch von einer ernsten und fast schon traurigen Grundstimmung verfolgt - Weiß nicht genau wie ich das Ausdrücken soll. Es ist einfach so, dass ich so eine Stimmung nicht immer ertragen kann, also rückt dieser Anime gerne in den Hintergrund. Es lohnt sich aber sich das anzusehen, vielleicht empfindet ihr es auch anders als ich~
[COMEDY / DRAMA / HAREM / PSYCHOLOGICAL / ROMANCE / SCHOOL LIFE / SEINEN / SLICE OF LIFE]
Gakuen Heaven
Alles begann als Keita Ito einen Brief mit dem Logo der BL Akademie erhielt. Die BL ist die anspruchsvollste Schule für Jungen im ganzen Land. Auch wenn Keita durch und durch ein mittelmäßiger Schüler ist wird er angenommen. Er glaubt nicht, dass er auf so eine Schule gehört, doch mit Hilfe anderen Studenten wird er das schon schaffen.
Ich habe lange überlegt ob ich das Empfehlen soll, oder nicht ... aber alle Macht dem Boys Love!
Da müsst ihr durch. Gakuen Heaven ist eigentlich noch ganz harmlos. Eigentlich basiert dieser Anime auf ein Spiel, in welchem man den Hauptcharakter von einem verderben ins nächste schickt - ich habe es nicht gespielt, aber im Grunde sind diese Games alle gleich aufgebaut.
Im Anime geht es mehr darum dem kleinen Durchschnittlichen Jungen dabei zuzusehen wie er ungeschickt in sein Glück stolpert. Mit vielen gut aussehenden Jungen Männern die alle ihren eigenen und persönlichen Charm aufweisen. Ich würde mal sagen das der Anime von allem (Game und Manga) die Zuckerelemente aufzeigt.
[BISHOUNEN / COMEDY / HAREM / ROMANCE / SCHOOL LIFE / SHOUNEN AI / SLICE OF LIFE]
Mhm ... über Harem habe ich noch nie wirklich Nachgedacht und wie sich herausgestellt hat, kenne ich auch nicht wirklich viel was unter dieses Genre fällt. Ich kann gar nicht sagen ob ich es mag oder nicht, dass kommt ganz auf die Story und die Charaktere an.
Clannad
Tomoya Okazaki ist im drittes Jahr der High School und unzufriedenen mit seinem Leben. Seine Mutter starb bei einem Autounfall als er jünger war, was seinen Vater in die Alkohol und Glücksspiel Spirale fallen ließ. Die beiden streiten sich oft, bei einem dieser Streitereien wurde Tomoya an der Schulter verletzt. Seitdem hat er nur noch entfernt Kontakt zu seinem Vater. Auf seinem Schulweg trifft er auf ein seltsames Mädchen namens Nagisa Furukawa. Sie ist ein Jahr älter als er, geht aber in die selbe Stufe da sie wegen langer Krankheit wiederholen muss. Die beiden Freunden sich an und mit der Zeit stellt Tomoya fest, wie sich sein Leben in eine neue Richtung bewegt.
Ein weiterer Anime der noch von mir zu Ende gesehen werden will, allerdings liegt es hier nicht an der Zeit sondern eher an der Stimmung die dieser Anime verbreitet. Stellenweise ist er wirklich Lustig und munter, aber irgendwie wird er auch von einer ernsten und fast schon traurigen Grundstimmung verfolgt - Weiß nicht genau wie ich das Ausdrücken soll. Es ist einfach so, dass ich so eine Stimmung nicht immer ertragen kann, also rückt dieser Anime gerne in den Hintergrund. Es lohnt sich aber sich das anzusehen, vielleicht empfindet ihr es auch anders als ich~
[COMEDY / DRAMA / HAREM / PSYCHOLOGICAL / ROMANCE / SCHOOL LIFE / SEINEN / SLICE OF LIFE]
Gakuen Heaven
Alles begann als Keita Ito einen Brief mit dem Logo der BL Akademie erhielt. Die BL ist die anspruchsvollste Schule für Jungen im ganzen Land. Auch wenn Keita durch und durch ein mittelmäßiger Schüler ist wird er angenommen. Er glaubt nicht, dass er auf so eine Schule gehört, doch mit Hilfe anderen Studenten wird er das schon schaffen.
Ich habe lange überlegt ob ich das Empfehlen soll, oder nicht ... aber alle Macht dem Boys Love!
Da müsst ihr durch. Gakuen Heaven ist eigentlich noch ganz harmlos. Eigentlich basiert dieser Anime auf ein Spiel, in welchem man den Hauptcharakter von einem verderben ins nächste schickt - ich habe es nicht gespielt, aber im Grunde sind diese Games alle gleich aufgebaut.
Im Anime geht es mehr darum dem kleinen Durchschnittlichen Jungen dabei zuzusehen wie er ungeschickt in sein Glück stolpert. Mit vielen gut aussehenden Jungen Männern die alle ihren eigenen und persönlichen Charm aufweisen. Ich würde mal sagen das der Anime von allem (Game und Manga) die Zuckerelemente aufzeigt.
[BISHOUNEN / COMEDY / HAREM / ROMANCE / SCHOOL LIFE / SHOUNEN AI / SLICE OF LIFE]
Donnerstag, 26. Juni 2014
[Anime Genre] Game
Meine Empfehlung:
Ein Genre das ich eigentlich gar nicht mag. Gut ich habe früher den Yu-Gi-Oh! Manga gelesen (der auch wirklich gut ist und nicht so wie das was ich vom Anime gesehen hatte) und auch die erste Staffel vom Anime geschaut ... aber das war es auch schon ...
Ich kann hier tatsächlich keine Empfehlung aussprechen. Falls es jemanden gibt der dieses Genre mag und Anime kennt die ich mir unbedingt anschauen sollte, dann schreibt es mir in die Kommentare. Ich bin gerne bereit sie mir anzusehen und mich überzeugen zu lassen!
Japanische Werbung Deluxe
Ich hatte lange überlegt ob ich in diesem Beitrag einfach nur japanische
Werbung im Vergleich zu unserer zeigen soll. Wie ihr anhand des
folgenden und langen Textes sehen könnt, hatte ich mich dann
doch dagegen entschieden. Ich möchte mit diesem Blog Informationen
vermitteln und nicht einfach nur irgendwas dahin klatschen (Versteht
mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Bilder oder Videos zeigen,
werde ich auch des öfteren mal machen, aber alleine dafür ist der Blog eben nicht gedacht). Ich möchte das ihr Japan besser verstehen könnt oder es auch mal von
anderen Seiten betrachtet, dafür braucht es Informationen.
Entstehung der japanischen Konsumgesellschaft
Nicht nur in Deutschland waren die Menschen nach dem zweiten Weltkrieg damit beschäftigt ihre Grundbedürfnisse gedeckt zu wissen. Japan ging es zu dieser Zeit nicht anders. Es gab zu Beginn des Korea-Krieges einen kleinen wirtschaftlichen Anstieg doch dieser viel 1952 nach der Besatzung wieder auf Vorkriegsniveau. Erst 1953 mit der steigenden Nachfrage von Haushaltsgeräten kam das wirtschaftliche Wachstum langsam in die Gänge. Das "denka gannen - Jahr eins der Elektrifizierung der Haushaltsgeräte" wurde geboren. Die Begierde nach diesen Waren weckte das Interesse der japanischen Konsumenten. Die drei Wichtigsten Haushaltsgeräte Ende der 50er Jahre waren Waschmaschine, Kühlschrank und Schwarz-Weiß-Fernseher. Sie waren Zeichen einer neuen Zeit und Lebensgefühls.
Der sogenannte Jinmu-Boom (1955-1957) führte zu einer Umgestaltung des Alltagslebens und stellte Werte wie Effektivität, Wohlstand und Annehmlichkeiten in den Vordergrund. Mitte der 60er Jahre wurde dieser Lebensstandard durch den Farbfernseher, die Klimaanlage und das Automobil vertreten.
In den 70er Jahren wurde der bis dahin vorherrschende Massenkonsum beendet, da die Konsumenten zunehmend Individueller wurden und nur noch das kauften was ihrere Persönlichkeit ausmachte.
Die Werber hatten bisher versucht den japanischen Konsumenten einen modernen Lebensstil nach dem amerikanischen Vorbild zu präsentieren. Doch ab den 70er Jahren wurde das sogenannte "upstream marketing" von dem "downstream marketing" abgelöst, denn von nun an sollten sich die Produzenten nach den individuellen Bedürfnissen der Konsumenten richten und nicht umgekehrt. Die neue "Freizeit-orientierte Gesellschaft" wurde von einer neuen Zielgruppe geprägt, den Jugendlichen! Sie förderten neue Werbekonzepte, die mit Lifestyle und Fashion noch viel stärker die Individualität zum Ausdruck brachten.
Ab den 80er Jahren waren Schlagwörter wie "Individuum" und "Persönlichkeit" überall anzutreffen. Die Menschen hatten die Vorstellung das Persönlichkeit eine Maske sei, die man wechseln könne. Das Konsumverhalten wurde von zwei Tendenzen geprägt: Erstens der Wunsch, Produkte zu kaufen, die der persönlichen Vorstellung entsprachen und zweitens das Streben nach Erhöhung des Lebensstandard durch hochwertige oder teure Produkte zu erreichen.
In den 1990er Jahre setzte der Umbruch ein, bis dahin herrschte in Japan die sogenannte "Seifenblasenwirtschaft" (bubble keizai), diese platzte allerdings als die bis dahin blühenden Aktienlandschaft einbrach und hohe Verluste bei den Unternehmen sowie Insolvenzen auslöste.
Der Aktiensturz war nicht das einzige, denn verbundenen mit Ereignissen des Jahres 1995 wie dem Kobe-Erdbeben und dem Giftanschlag der neureligiösen Vereinigung Aum kam es zu einem Zusammenbruch des "Sicherheitsmythos" in Japan. All dies wurde begleitet von einem Konjunkturabschwung, einem Anstieg der Arbeitslosenrate sowie einer vermehrten Verlagerung der Produktion ins Ausland. Was folgte war ein Wertewandel im Bewusstsein der Bevölkerung - ein Preisbewusstsein setzte ein - Sparsamkeit und qualitätsorientierter Konsum waren geboren.
Geprägt durch die rasante Entwicklung des Internets und der mobilen Telekommunikation, stieg eine wachsende Abhängigkeit von Kommunikationsgeräten an und begründete den "Augenblickkonsum". Die Schnelligkeit und Effektivität rückte in den Vordergrund. Was den Konsumenten einen größeren räumlichen und zeitlichen Spielraum einbrachte, damit wurden Tür und Tor für Produkte wie Mobiltelefone, Instant-Nudelsuppen, Fast Food-Gerichte oder Vitamin- und Gesundheitsdrinks geöffnet.
Man war bereit, im Zuge der sich ständig wechselnen Lebensabschnitte und Moden, die eigene Identität zu ändern, was einen hohen Grand an Abwechslung und Freiheit auslöste. Sehen kann man dies an der großen Offenheit für Trends, der Entstehung von Hit-Produkten und den temporären Luxusbooms in den 90er Jahren.
In der heutigen Gesellschaft hat sich Konsum als eine Freizeitgestaltung etabliert, wie in fast allen Ländern bildet Japan keine Ausnahme. Hierbei nehmen Marken einen hohen Stellenwert ein. Wie schon oben kurz erwähnt richtet sich die Werbekultur vor allem an jugendliche Verbraucher, welche durch größere Spielräume und einer ausgeprägten Erlebnisfixiertheit geprägt ist. Diese Jugendlichen kreieren Lifestyles und bestimmen als Trendsetter die neue Gesellschaft mit.
Raremono-Trend
Dieser Trend repräsentiert ein neues Wetgefühl für seltene oder rare Dinge des Alltags. Also Gegenstände die nur schwer zu bekommen sind, z.B. character goods oder auch Markenprodukte die nur in geringen Stückzahlen vorhanden sind. Raremono Produkte definieren sich nicht über den Preis, auch wenn für besondere Stücke Höchstpreise bezahlt werden. Durch solche Produkte wollen sich die Konsumenten vom Mainstram abheben und gleichzeitig einer als "besonders" gekennzeichneten Gruppe angehören.
Werbung
Das japanische Äquivalent zum deutschen Begriff "Werbung" ist Kōkoku (Setzt sich aus den Schriftzeichen für "weit" und "mitteilen" zusammen). Dies entspricht auch der Funktion von Werbung. Sie dient als Kommunikationselement, mit welchem der Konsument über Produkte oder auch Unternehmen informiert werden soll. Werbung stellt einen wichtigen Bestandteil des alltäglichen Lebens dar und besitzt neben ihrer wirtschaftlichen Funktion auch eindeutig eine gesellschaftliche. Dies macht mit die Besonderheit japanischer Werbung aus, sie stellt quasi ein eigenes Genre des "Massen-Entertainments" dar. Einen hohen Stellenwert erhält die Werbung in Japan auch durch ihren künstlerischen Wert, den sie fördert und verbreitet.
Formen der japanischen Werbung
Jetzt haben wir ein wenig was über die Entwicklung erfahren. Ich habe versucht mich kurz zu halten ohne wichtiges auszulassen. Kommen wir nun zum etwas lustigeren Teil. Wir haben es uns verdient.
Stimmungswerbung (kansei Kōkoku)
Der Trend entwickelt sich mehr und mehr zur Beeinflussung des Befindens durch Musik und schöne Bilder. Durch die Einbeziehung der Jahreszeiten oder Landschaftsaufnamen soll der Konsument das Produkt mit der Stimmung und Atmosphäre verbinden, die die Werbebotschaft vermitteln will. Gefühlsbetonte Werbung lenkt die Käufer von der Ware (Preis und Qualität) ab und führt unter Ausnutzung der Gefühle zu einer Kaufentscheidung. Im Vordergrund steht meist die Suche nach dem Selbst. Ruhige, poetische Kampagnen stellen einen Gegensatz zur lauten Erlebnisgesellschaft dar.
Soft-Sell
Die "leise" Werbung macht sich die Mechanismen der Stimmungswerbung zu Nutze. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie keine direkten Appelle beinhaltet sondern lediglich verdeckte Hinweise und Andeutungen liefert.
Vergleichende Werbung (hikaku Kōkoku)
Hierbei handelt es sich um die Gegenüberstellung von verschiedenen Produkten, wobei eine Namensnennung des Konkurrenten direkt, indirekt oder auch gar nicht erfolgen kann. Diese Werbeform wurde allerdings vermieden, da ein direkter Vergleich die angestrebte Harmonie der Werbeindustrie stört.
[Keine Werbung gefunden]
Celebrities (tarento)
In dieser Form der Werbung geht es um Stars und Sternchen, was eine besondere Wechselwirkung mit sich bringt: Neben der Produktwerbung steigt die Popularität des Werbestars und so kann indirekt auch Werbung für Produkte und Fanartikel gemacht werden. Die Produkte sollen durch das Auftreten eines Stars an Sympathie gewinnen und die Wiedererkennung der Produkte inmitten der Werbeflut steigern. Es können zwei Grundformen unterschieden werden. Entweder der Star bewirbt das Produkt aktiv durch die Hervorhebung spezieller Produkteigenschaften oder aber es wird allein das Image des Stars genutzt.
Humor
Nicht nur bei uns ein beliebtes Mittel Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen, auch in Japan versucht man mit Humor Aufmerksamkeit zu erregen und die Konsumenten emotional anzusprechen. Bei der Art des Humors zeigen sich allerdings deutliche kulturelle Unterschiede und Eigenheiten auf. Japanischer Humor soll subtiler bzw. sanfter sein als westlicher, denn anstatt besondere Einzelheiten oder Stereotypen zu kritisieren, vermittelt japanischer Humor in der Werbung das Gefühl von Nähe zwischen dem Zuschauer und der Werbung selbst. Besonders beliebt sind auch hier Stars in Form von Komikern.
Imagewerbung
In dieser Form der Werbung geht es nicht um eine direkte Kaufbotschaft, sondern das Unternehmen bekannter zu machen und sein Image aufzubauen. Appelle, die innerhalb der Imagewerbung funktionieren, betonen die Traditionsverbundenheit des Unternehmens.
Es gibt selbstverständlich noch viel mehr Werbung in Japan, auch ziemlich verrückte und gruselige Werbung. Ich möchte noch zwei dieser Beispiele zeigen, bevor ich diesen Beitrag beende. Was ist eure japanische Lieblingswerbung? Ist japanische Werbung besser oder schlechter als unsere? Lasst es mich doch einfach in den Kommentaren wissen!
[Quelle: "Werbung in Japan – ein Spiegel der Gesellschaft!?" von Dr. Natascha Haehling v. Lanzenauer und Cosima Wagner M. A.]
Entstehung der japanischen Konsumgesellschaft
Nicht nur in Deutschland waren die Menschen nach dem zweiten Weltkrieg damit beschäftigt ihre Grundbedürfnisse gedeckt zu wissen. Japan ging es zu dieser Zeit nicht anders. Es gab zu Beginn des Korea-Krieges einen kleinen wirtschaftlichen Anstieg doch dieser viel 1952 nach der Besatzung wieder auf Vorkriegsniveau. Erst 1953 mit der steigenden Nachfrage von Haushaltsgeräten kam das wirtschaftliche Wachstum langsam in die Gänge. Das "denka gannen - Jahr eins der Elektrifizierung der Haushaltsgeräte" wurde geboren. Die Begierde nach diesen Waren weckte das Interesse der japanischen Konsumenten. Die drei Wichtigsten Haushaltsgeräte Ende der 50er Jahre waren Waschmaschine, Kühlschrank und Schwarz-Weiß-Fernseher. Sie waren Zeichen einer neuen Zeit und Lebensgefühls.
Der sogenannte Jinmu-Boom (1955-1957) führte zu einer Umgestaltung des Alltagslebens und stellte Werte wie Effektivität, Wohlstand und Annehmlichkeiten in den Vordergrund. Mitte der 60er Jahre wurde dieser Lebensstandard durch den Farbfernseher, die Klimaanlage und das Automobil vertreten.
In den 70er Jahren wurde der bis dahin vorherrschende Massenkonsum beendet, da die Konsumenten zunehmend Individueller wurden und nur noch das kauften was ihrere Persönlichkeit ausmachte.
Die Werber hatten bisher versucht den japanischen Konsumenten einen modernen Lebensstil nach dem amerikanischen Vorbild zu präsentieren. Doch ab den 70er Jahren wurde das sogenannte "upstream marketing" von dem "downstream marketing" abgelöst, denn von nun an sollten sich die Produzenten nach den individuellen Bedürfnissen der Konsumenten richten und nicht umgekehrt. Die neue "Freizeit-orientierte Gesellschaft" wurde von einer neuen Zielgruppe geprägt, den Jugendlichen! Sie förderten neue Werbekonzepte, die mit Lifestyle und Fashion noch viel stärker die Individualität zum Ausdruck brachten.
Ab den 80er Jahren waren Schlagwörter wie "Individuum" und "Persönlichkeit" überall anzutreffen. Die Menschen hatten die Vorstellung das Persönlichkeit eine Maske sei, die man wechseln könne. Das Konsumverhalten wurde von zwei Tendenzen geprägt: Erstens der Wunsch, Produkte zu kaufen, die der persönlichen Vorstellung entsprachen und zweitens das Streben nach Erhöhung des Lebensstandard durch hochwertige oder teure Produkte zu erreichen.
In den 1990er Jahre setzte der Umbruch ein, bis dahin herrschte in Japan die sogenannte "Seifenblasenwirtschaft" (bubble keizai), diese platzte allerdings als die bis dahin blühenden Aktienlandschaft einbrach und hohe Verluste bei den Unternehmen sowie Insolvenzen auslöste.
Der Aktiensturz war nicht das einzige, denn verbundenen mit Ereignissen des Jahres 1995 wie dem Kobe-Erdbeben und dem Giftanschlag der neureligiösen Vereinigung Aum kam es zu einem Zusammenbruch des "Sicherheitsmythos" in Japan. All dies wurde begleitet von einem Konjunkturabschwung, einem Anstieg der Arbeitslosenrate sowie einer vermehrten Verlagerung der Produktion ins Ausland. Was folgte war ein Wertewandel im Bewusstsein der Bevölkerung - ein Preisbewusstsein setzte ein - Sparsamkeit und qualitätsorientierter Konsum waren geboren.
Geprägt durch die rasante Entwicklung des Internets und der mobilen Telekommunikation, stieg eine wachsende Abhängigkeit von Kommunikationsgeräten an und begründete den "Augenblickkonsum". Die Schnelligkeit und Effektivität rückte in den Vordergrund. Was den Konsumenten einen größeren räumlichen und zeitlichen Spielraum einbrachte, damit wurden Tür und Tor für Produkte wie Mobiltelefone, Instant-Nudelsuppen, Fast Food-Gerichte oder Vitamin- und Gesundheitsdrinks geöffnet.
Man war bereit, im Zuge der sich ständig wechselnen Lebensabschnitte und Moden, die eigene Identität zu ändern, was einen hohen Grand an Abwechslung und Freiheit auslöste. Sehen kann man dies an der großen Offenheit für Trends, der Entstehung von Hit-Produkten und den temporären Luxusbooms in den 90er Jahren.
In der heutigen Gesellschaft hat sich Konsum als eine Freizeitgestaltung etabliert, wie in fast allen Ländern bildet Japan keine Ausnahme. Hierbei nehmen Marken einen hohen Stellenwert ein. Wie schon oben kurz erwähnt richtet sich die Werbekultur vor allem an jugendliche Verbraucher, welche durch größere Spielräume und einer ausgeprägten Erlebnisfixiertheit geprägt ist. Diese Jugendlichen kreieren Lifestyles und bestimmen als Trendsetter die neue Gesellschaft mit.
Raremono-Trend
Dieser Trend repräsentiert ein neues Wetgefühl für seltene oder rare Dinge des Alltags. Also Gegenstände die nur schwer zu bekommen sind, z.B. character goods oder auch Markenprodukte die nur in geringen Stückzahlen vorhanden sind. Raremono Produkte definieren sich nicht über den Preis, auch wenn für besondere Stücke Höchstpreise bezahlt werden. Durch solche Produkte wollen sich die Konsumenten vom Mainstram abheben und gleichzeitig einer als "besonders" gekennzeichneten Gruppe angehören.
Werbung
Das japanische Äquivalent zum deutschen Begriff "Werbung" ist Kōkoku (Setzt sich aus den Schriftzeichen für "weit" und "mitteilen" zusammen). Dies entspricht auch der Funktion von Werbung. Sie dient als Kommunikationselement, mit welchem der Konsument über Produkte oder auch Unternehmen informiert werden soll. Werbung stellt einen wichtigen Bestandteil des alltäglichen Lebens dar und besitzt neben ihrer wirtschaftlichen Funktion auch eindeutig eine gesellschaftliche. Dies macht mit die Besonderheit japanischer Werbung aus, sie stellt quasi ein eigenes Genre des "Massen-Entertainments" dar. Einen hohen Stellenwert erhält die Werbung in Japan auch durch ihren künstlerischen Wert, den sie fördert und verbreitet.
Formen der japanischen Werbung
Jetzt haben wir ein wenig was über die Entwicklung erfahren. Ich habe versucht mich kurz zu halten ohne wichtiges auszulassen. Kommen wir nun zum etwas lustigeren Teil. Wir haben es uns verdient.
Stimmungswerbung (kansei Kōkoku)
Der Trend entwickelt sich mehr und mehr zur Beeinflussung des Befindens durch Musik und schöne Bilder. Durch die Einbeziehung der Jahreszeiten oder Landschaftsaufnamen soll der Konsument das Produkt mit der Stimmung und Atmosphäre verbinden, die die Werbebotschaft vermitteln will. Gefühlsbetonte Werbung lenkt die Käufer von der Ware (Preis und Qualität) ab und führt unter Ausnutzung der Gefühle zu einer Kaufentscheidung. Im Vordergrund steht meist die Suche nach dem Selbst. Ruhige, poetische Kampagnen stellen einen Gegensatz zur lauten Erlebnisgesellschaft dar.
Die "leise" Werbung macht sich die Mechanismen der Stimmungswerbung zu Nutze. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie keine direkten Appelle beinhaltet sondern lediglich verdeckte Hinweise und Andeutungen liefert.
Hierbei handelt es sich um die Gegenüberstellung von verschiedenen Produkten, wobei eine Namensnennung des Konkurrenten direkt, indirekt oder auch gar nicht erfolgen kann. Diese Werbeform wurde allerdings vermieden, da ein direkter Vergleich die angestrebte Harmonie der Werbeindustrie stört.
[Keine Werbung gefunden]
Celebrities (tarento)
In dieser Form der Werbung geht es um Stars und Sternchen, was eine besondere Wechselwirkung mit sich bringt: Neben der Produktwerbung steigt die Popularität des Werbestars und so kann indirekt auch Werbung für Produkte und Fanartikel gemacht werden. Die Produkte sollen durch das Auftreten eines Stars an Sympathie gewinnen und die Wiedererkennung der Produkte inmitten der Werbeflut steigern. Es können zwei Grundformen unterschieden werden. Entweder der Star bewirbt das Produkt aktiv durch die Hervorhebung spezieller Produkteigenschaften oder aber es wird allein das Image des Stars genutzt.
Nicht nur bei uns ein beliebtes Mittel Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen, auch in Japan versucht man mit Humor Aufmerksamkeit zu erregen und die Konsumenten emotional anzusprechen. Bei der Art des Humors zeigen sich allerdings deutliche kulturelle Unterschiede und Eigenheiten auf. Japanischer Humor soll subtiler bzw. sanfter sein als westlicher, denn anstatt besondere Einzelheiten oder Stereotypen zu kritisieren, vermittelt japanischer Humor in der Werbung das Gefühl von Nähe zwischen dem Zuschauer und der Werbung selbst. Besonders beliebt sind auch hier Stars in Form von Komikern.
Imagewerbung
In dieser Form der Werbung geht es nicht um eine direkte Kaufbotschaft, sondern das Unternehmen bekannter zu machen und sein Image aufzubauen. Appelle, die innerhalb der Imagewerbung funktionieren, betonen die Traditionsverbundenheit des Unternehmens.
Es gibt selbstverständlich noch viel mehr Werbung in Japan, auch ziemlich verrückte und gruselige Werbung. Ich möchte noch zwei dieser Beispiele zeigen, bevor ich diesen Beitrag beende. Was ist eure japanische Lieblingswerbung? Ist japanische Werbung besser oder schlechter als unsere? Lasst es mich doch einfach in den Kommentaren wissen!
[Quelle: "Werbung in Japan – ein Spiegel der Gesellschaft!?" von Dr. Natascha Haehling v. Lanzenauer und Cosima Wagner M. A.]
Dienstag, 24. Juni 2014
[Anime Genre] Fantasy
![]() |
| Ich verwende die englischen Begriffe, da diese geläufiger sind. |
Fantasy ist ein Genre das ich sehr gerne mag. Ich kann nicht sagen das ich ein absoluter Fantasy Fan bin (allgemein gesehen), aber ich bin für alles zu haben und wenn es nicht total blöd gemacht ist ... naja, kann man mich schon zu den Liebhabern dieses Genre zählen.
Amatsuki
Der Hauptcharakter Tokidoki hat keine Ahnung von japanischer Geschichte und begibt sich deshalb in ein High-Tech Museum, welches ein Ebenbild vom Japan der Vergangenheit ist (Edo in der Bakumatsu Periode - 1853 - 1867). Dort wird der Junge von einem seltsamen Wesen angefallen und befindet sich plötzlich direkt im alten Japan.
Auch wenn sich das so schnell und kurz erklären lässt, hat dieser Anime viel mehr zu bieten. Gut in meinen Augen war er viel zu kurz. Hätte wirklich gerne mehr davon gesehen. Zugegeben wollte ich den Anime erst gar nicht schauen, da er nicht so spektakulär aussieht. Aber spätestens nach der ersten Folge hat man das Gefühl nicht mehr weg zu kommen. Also mir ging es so, aber ich mag solche Geschichten auch sehr gerne. Wenn es einen gepackt hat dann sind die 12 Folgen wie im Flug vorbei. Ein sehr überraschendes Gefühl.
[ACTION / ADVENTURE / FANTASY / SHOUJO]
Fairy Tail
Die Geschichte spielt in Earthland einer fiktiven Welt der Magie. Magie ist ein fester Bestandteil des Lebens der Einwohner, mit dieser wird sogar Handel getrieben. Neben den Händlern gibt es auch noch Magier, die von der Magie leben und sich in verschiedenen Gilden zusammengeschlossen haben.
Eine der stärksten Gilden im Königreich heißt Fairy Tail. Eine der Hauptcharaktere ist Lucy Heartfilia, welche von zu Hause fortgelaufen ist um sich Fairy Tail anzuschließen. Auf dem Weg zur Gilde trifft sie auf Natsu der zusammen mit seiner kleinen fliegenden Katze Happy unterwegs ist. Lucy tritt Fairy Tail bei und bildet ein Team mit Natsu in Happy (die beiden sind schon Mitglieder), zusammen erledigen sie Aufträge um Geld zu verdienen.
Von Fairy Tail kenne ich leider auch noch nicht alle Folgen, da es mir einfach zu viele sind. Die Serie hat irgendwas um die 180 Folgen ... bei Adventure hatte ich ja schon erwähnt, dass ich nicht so lange Serien mag. Vielleicht werde ich es irgendwann zu Ende schauen, aber derzeit sieht es nicht danach aus. Wer eine längere Serie schauen möchte, sollte sich diese hier allerdings nicht entgehen lassen. Die Story ist gut, hat viel Humor und ist abwechslungsreich (Soweit ich es gesehen hatte, war sie es zumindest. Wie das später aussieht kann ich nicht sagen ...)
[ADVENTURE / ACTION / COMEDY / FANTASY / SHOUNEN]
Final Fantasy Unlimited
Eines Tages tauchte eine schwarze Säule mitten in einem japanischen See auf. Diese Säule dient als Tor zu einer anderen Welt, welche von Monstern bewohnt wird, diese Monster kommen durch sie Säule in unsere Welt. Dr. Hayakawa und seine Frau Marie verschwanden während sie die andere Welt untersuchten, ihre Kinder Yu und Ai (Zwillinge) machten sich auf den Weg ihre Eltern zu suchen. Auf ihrem Weg in die andere Welt treffen sie auf ein mysteriöses Mädchen mit dem Namen Risa. In der anderen Welt erleben sie viele Abenteuer und lernen einige seltsame, lustige oder Böse Gestalten kennen.
Von Final Fantasy gibt es wirklich viele Ableger Serien und Filme. Wenn diese auf einen der Spieltitel basierten, waren sie auch immer ziemlich gut. Sobald es allerdings eigenständige Serien oder Filme waren, konnte man sie fast schon vergessen. Nicht so bei Final Fantasy Unlimited, die Serie ist wirklich gut gelungen und es macht Spaß sie zu schauen. Gute wie Böse Charaktere sind sehr sympathisch und auch Kaze der Antiheld macht einen wunderbaren Job. Nicht nur für Final Fantasy Fans ein Blick wert!
[ACTION / ADVENTURE / FANTASY / MECHA / SCIENCE FICTION / SEINEN]
Wolf's Rain
Die Geschichte spielt in einer fernen Zukunft in welcher die Wölfe als ausgestorben gelten. Doch haben die Wölfe einfach nur eine raffinierte Art entwickelt ihre Existenz vor den Menschen zu verbergen - Sie nehmen selber menschliche Form an.
Kiba ein einsamer Wolf, welcher sich auf der Suche der "Lunar Flower" befindet, denn es heißt das jeder der ihrem Duft folgt ins Paradies gelangt. Es stellt sich heraus das dieser Duft von einem Mädchen mit dem Namen Cheza kommt. Welche in einem Labor untergebracht wird, bevor Kiba sie erreichen kann wird das Mädchen entführt und seine Reise geht weiter. Bevor er allerdings weiter ziehen kann, trifft er auf drei weitere Wölfe, die Tsume, Hige und Toboe heißen. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem Paradies.
Eine interessante Geschichte mit einem überraschenden Ende. Ich weiß nicht wie der Anime endet, da ich diesen noch nicht so weit gesehen habe. Im Manga jedoch hat mich das Ende ziemlich mitgenommen.
Die Charaktere sind alle ziemlich sympathisch und ich finde es interessant wie mit den Perspektiven gespielt wird, man merkt schnell das die Wölfe sich nicht verwandelt haben, sondern einfach nur eine Art Projektion benutzen um die Menschen zu täuschen. Ich weiß nicht ob ich das sonderlich gut erklären kann ... wer interessiert ist, sollte es sich selber einmal anschauen.
[ACTION / ADVENTURE / DRAMA / FANTASY / SCIENCE FICTION / SEINEN]
Samstag, 21. Juni 2014
[Anime Genre] Ecchi
Meine Empfehlung:
Ob ihr mir glauben wollt oder nicht, ich bin kein großer Fan von Ecchi ... allerdings von Fan Service (hehehe). Ich finde es gut, wenn in Serien ohne Ecchi Inhalt ein wenig Fan Service eingebaut wird, da dieser das Fan Herz höher schlagen lässt. Serien in denen es nur um Ecchi geht, finde ich eher anstrengend und langweilig mit der Zeit. Wenn dann Richtig, aber nicht so einen halben Kram.
Es fällt mir ernsthaft schwer eine Empfehlung zu geben bei diesem Genre ... ganz weglassen möchte ich das aber nicht.
DearS
Bei dieser Serie muss ich gestehen das ich vom Anime nicht sehr viel gesehen habe, aber ich liebe den Manga. Das was ich vom Anime gesehen hatte war genauso charmant und lustig wie der Manga, deshalb denke ich das es sich lohnt den Anime zu schauen.
Ikuhara Takeya ist ein Student an der Hochschule und lebt ein gewöhnliches Leben. Er interessiert sich wenig für die DearS - hübsche Mädchen die mit ihrem Raumschiff auf der Erde Notgelandet sind und sich dazu entschiedenen haben für immer auf dieser zu bleiben. Keiner weiß das diese Aliens einer Sklavenrasse angehören, deren einzige Aufgabe darin besteht ihrem Meister zu dienen. Takeya findet eines Tages Ren, welche eine DearS ist. Sie ernennt ihn gleich zu ihrem neuen Master, ob Takeya nun will oder nicht.
Wie schon erwähnt eine charmante Geschichte mit viel Humor. Auch wenn ich Ecchi nicht so gerne habe, passt es hier wunderbar in die Geschichte ohne aufdringlich oder nervend zu werden. Wie schon gesagt, viel kann ich über den Anime nicht sagen ... aber ich denke das muss man auch nicht.
[ACTION / COMEDY / ECCHI / HAREM / ROMANCE / SCIENCE FICTION]
Tenjo Tenge
Zu Tenjo gibt es eine kleine Geschichte, da ich ohne diesen Vorfall nie auf den Manga /Anime gekommen wäre. Ich hatte damals (ist wirklich schon eine gaaaanze Weile her) im Buchladen meines Vertrauens auf einem dieser Tische mit den reduzierten Waren , Tenjou Band 6 gefunden. Ich kannte die Story nicht, fand die Zeichnungen gar nicht so ansprechend (Der Stil von Oh! Great ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Mittlerweile mag ich ihn ganz gern, besonders bei Majin Devil), aber er kostete irgendwas um 2€ und war der einzige Manga zwischen all den Büchern. Da ich ihn ... äh ... retten wollte, habe ich den Band gekauft und auch gelesen. Wirklich eine Ahnung was in der Geschichte los war hatte ich nicht, aber mir gefielen die Charaktere und eine Stelle aus diesem Manga hatte es mir besonders angetan (Welche wird nicht verraten, vielleicht lernt ihr sie ja noch kennen). Bis heute habe ich mir die anderen Bände nicht gekauft (Weiß gar nicht warum ich es noch nicht getan habe), aber die Anime Serie habe ich gesehen und sie hat mir wirklich gut gefallen.
Nagi und Bob sind zwei Raufbolde, welche auf die Toudou Akademie gehen, allerdings haben sie nichts gutes im Sinn. Sie wollen mit ihrer Stärke die Schule regieren, leider treffen sie gleich am ersten Tag auf den Kampfsportclub. Sie werden von den drei Mitgliedern Maya, Aya und Takayanagi besiegt. Das ist allerdings nicht genug, da sie mit dem Kampfsportclub zu tun hatten, geraten sie auch an eine andere Gruppe, welche ebenfalls sehr stark sind. Hin und hergerissen entscheiden sich Nagi und Bob dem Kampfsportclub beizutreten um noch besser zu werden.
Oh! Great ist ein Meister für Frauen mit großen Brüsten, dass muss ich jetzt einfach mal erwähnen. Das ist auch das einzige was mich wirklich an seinen Werken stört. Die Ecchi Elemente der Serie könnte man auch größtenteils weg lassen und meiner Meinung nach einfach durch kleinere Fan Service Einlagen ersetzen. Ansonsten habe ich nichts weiter zu meckern. Die Story ist gut, es wird viel gekämpft - was auch verdammt gut aussieht - und die Charaktere sind ziemlich Sympathisch, wenn auch teilweise ein wenig Psychopathisch.
[ACTION / COMEDY / DRAMA / ECCHI / MARTIAL ARTS / SCHOOL LIFE / SEINEN / SUPERNATURAL / TRAGEDY]
Donnerstag, 19. Juni 2014
"Anime ist Kinderkram!"
Ich hatte mir am 18.05.14 auf youtube ein Video von TheFineBros angesehen, da ich ihre Videos sehr gerne sehe und ich die Serien "Kids-Teens-Youtuber-Elders React to" einfach liebe. An besagtem Tag kam "Teens React to Attack on Titan" raus.
Wer einigermaßen gut in Englisch ist, oder wen es generell interessiert, der kann sich die Folge ja anschauen (Wenn dringend gewünscht, kann ich die Folge auch auf Deutsch übersetzen) :
Gut soweit, aber worauf möchte ich hinaus?
Solltet ihr die Folge schauen, könnt ihr ab 7:42 Minuten sehen um was es geht, für alle die es nicht so weit sehen wollen (was ich bei Attack on Titan durchaus verstehen kann), hier der Monolog von Eric:
"People are like, No, its Cartoons! We can't watch it. Thats for Children. And then they'll go and see Frozen* 12 times, and the Lego Movie 10 times. So you can freaking watch anime, people!"
[*Frozen: Bei uns hieß der Film "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren"]
Übersetzung: "Die Leute so: Nein, es sind Cartoons! Das können wir uns nicht anschauen. Das ist für Kinder. Und dann gehen sie und schauen Die Eiskönigin 12 mal und den Lego Film 10 mal. Also könnt ihr verdammt noch mal auch Anime schauen, Leute!"
Seit dem gehen mir die Worte nicht mehr aus dem Kopf, denn es stimmt! Die meisten Leute kommen mit dem Argument "Das ist für Kinder, damit kann ich nichts anfangen." aber im selben Moment sind sie vollkommen angetan von Disney und Pixar Filmen. Filme die sich zu ... mhm ... vorwiegend an ein junges Publikum, sagen wir mal Kinder richten. Auf der anderen Seite sind Anime Serien die sich ... oh ... meistens eher an ein älteres Publikum richten, sagen wir mal Teenager und junge Erwachsene. Ich schaue seit bestimmt 20 Jahren Anime, damals noch nicht bewusst, aber das ändert ja nichts an der Tatsache. Ich habe mich durch jedes Genre gekämpft und meiner bescheidenen Meinung nach gibt es mehr Anime Serien für Erwachsene als für Kinder (Wir können gerne drüber Diskutieren, falls ihr anderer Meinung seit).
Aber warum ist das so?
Um das erklären zu können, muss ich ein wenig weiter ausholen. Als Anime Serien nach Deutschland kamen, waren Japaner total darauf abgefahren ihren Figuren gigantische Kulleraugen zu geben. Sicher werden sich auch die Leute die keine Anime schauen daran erinnern, denn irgendwo muss die Abneigung ja herkommen. Dieser damalige Trend - ja es war und ist nur ein Trend - hat sich in den Jahren gewandelt. Heute sind die Augen zwar immer noch groß, doch längst nicht mehr so gigantisch. Oftmals ist das aussehen auch stark von den Original Zeichnungen, dem Studio und dem Genre abhängig. Doch mit dem besseren Animationen sind auch die Figuren "realistischer" und "detaillierter" geworden.
Ihr wollt Beweise haben? Gerne.
Wie man vielleicht erkennen kann, ist es mit den Augen heute nicht mehr so schlimm. Was ich vergessen habe zu erwähnen (ist wahrscheinlich nicht das einzige), die Augengröße hat auch viel mit dem alter des Charakters zu tun - je jünger desto größer (Wegen des Kindchenschemas).
Aber warum ist Anime nun in den Augen der meisten Menschen Kinderkram? Das versuche ich im nächsten Absatz noch näher zu beleuchten. Erst wollte ich noch einen anderen Vergleich aufstellen:
Fällt euch ein Unterschied auf? Nein ...?
Mir auch nicht!
Abgesehen davon das der eine Film am Computer modelliert wurde und der andere gezeichnet, sehe ich keinen. Nehmen wir den Augenvergleich von oben wieder auf: Die Augen sind bei beiden Bildern ungefähr gleich groß. Seht ihr das?
Ich bin mir zu ... mhm ... 90% Sicher, dass die Menschen die Anime nicht leiden können, weil es Kinderkram ist, den Anime schauen würden, wenn Disney oder Pixar ihn gestaltet hätten. Auch wenn die Story und alles gleich ist. Ich würde das sehr gerne mal Testen, wäre sicherlich interessant.
Warum ist Anime nun Kinderkram?
Eigentlich habe ich das oben schon angesprochen, die großen Augen machen viel aus, auch das es gezeichnet ist und das die meisten Charaktere aus den Serien Kinder / Teenager sind. Somit fallen Anime zumindest einmal unter die Definition von Kinderfilm. [Wer mehr wissen möchte: http://www.hdm-stuttgart.de/ifak/medientipps/filme/ueberblick/definition] Das war aber eigentlich auch schon alles.
Der Hauptgrund in meinen Augen liegt darin, dass Anime Serien immer noch nicht bekannt genug sind. Eltern kennen nur die Serien die im Mittagsprogramm laufen (liefen, ich glaube das gibt es gar nicht mehr) und schieben das gleich in die Schublade des Schwachsinns. Meine Mutter hat das immer gerne getan, da sie sich auch nicht damit beschäftigen wollte, aber so etwas wie die Schlümpfe, Ghostbusters und dergleichen hatte sie sich angeschaut. Es ist wirklich schwer den Grund zu finden, da schreibe ich nun schon so viel und so lange und habe immer noch nicht annähernd eine Lösung gefunden die alles erklärt. Vielleicht gibt es keine oder ich habe sie schon genannt und war einfach noch nicht zufrieden damit. Über dieses Thema kann man aber auch Stundenlang schreiben ...
Bevor ich diesen Beitrag fürs Erste beende, möchte ich noch eine Kleinigkeit los werden:
Liebe Eltern, schaut darauf was euer Kind sind anguckt, nicht alles was gezeichnet ist kann ein Kind bedenkenlos schauen. Es gibt Anime in allen Altersklassen und auch wenn Deutschland durch schneiden und lächerlicher Synchronisation versucht einem weiß zu machen, es sei für Kinder gedacht ... nein ...
Das ist ein Irrtum.
Hach ... Ich werde dieses Thema sicherlich noch von verschieden Gesichtspunkten aus beleuchten, da es in meinen Augen Wichtig ist das zu wissen.
Solltet ihr Fragen haben, oder genaueres wissen wollen, dann schreibt dies doch einfach in die Kommentarbox. Ich freue mich über eure Meinung und lasst uns doch ein wenig Diskutieren!
Wer einigermaßen gut in Englisch ist, oder wen es generell interessiert, der kann sich die Folge ja anschauen (Wenn dringend gewünscht, kann ich die Folge auch auf Deutsch übersetzen) :
Gut soweit, aber worauf möchte ich hinaus?
Solltet ihr die Folge schauen, könnt ihr ab 7:42 Minuten sehen um was es geht, für alle die es nicht so weit sehen wollen (was ich bei Attack on Titan durchaus verstehen kann), hier der Monolog von Eric:
"People are like, No, its Cartoons! We can't watch it. Thats for Children. And then they'll go and see Frozen* 12 times, and the Lego Movie 10 times. So you can freaking watch anime, people!"
[*Frozen: Bei uns hieß der Film "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren"]
Übersetzung: "Die Leute so: Nein, es sind Cartoons! Das können wir uns nicht anschauen. Das ist für Kinder. Und dann gehen sie und schauen Die Eiskönigin 12 mal und den Lego Film 10 mal. Also könnt ihr verdammt noch mal auch Anime schauen, Leute!"
Seit dem gehen mir die Worte nicht mehr aus dem Kopf, denn es stimmt! Die meisten Leute kommen mit dem Argument "Das ist für Kinder, damit kann ich nichts anfangen." aber im selben Moment sind sie vollkommen angetan von Disney und Pixar Filmen. Filme die sich zu ... mhm ... vorwiegend an ein junges Publikum, sagen wir mal Kinder richten. Auf der anderen Seite sind Anime Serien die sich ... oh ... meistens eher an ein älteres Publikum richten, sagen wir mal Teenager und junge Erwachsene. Ich schaue seit bestimmt 20 Jahren Anime, damals noch nicht bewusst, aber das ändert ja nichts an der Tatsache. Ich habe mich durch jedes Genre gekämpft und meiner bescheidenen Meinung nach gibt es mehr Anime Serien für Erwachsene als für Kinder (Wir können gerne drüber Diskutieren, falls ihr anderer Meinung seit).
Aber warum ist das so?
Um das erklären zu können, muss ich ein wenig weiter ausholen. Als Anime Serien nach Deutschland kamen, waren Japaner total darauf abgefahren ihren Figuren gigantische Kulleraugen zu geben. Sicher werden sich auch die Leute die keine Anime schauen daran erinnern, denn irgendwo muss die Abneigung ja herkommen. Dieser damalige Trend - ja es war und ist nur ein Trend - hat sich in den Jahren gewandelt. Heute sind die Augen zwar immer noch groß, doch längst nicht mehr so gigantisch. Oftmals ist das aussehen auch stark von den Original Zeichnungen, dem Studio und dem Genre abhängig. Doch mit dem besseren Animationen sind auch die Figuren "realistischer" und "detaillierter" geworden.
Ihr wollt Beweise haben? Gerne.
![]() |
| Brave Police J-Decker, Mahou Shoujo Lalabel, Harbor Light Monogatari, Ranma 1/2 |
![]() |
| The K Project, Tonari-no-seki-kun, Attack on Titan, Kyoukai no Kanata |
Aber warum ist Anime nun in den Augen der meisten Menschen Kinderkram? Das versuche ich im nächsten Absatz noch näher zu beleuchten. Erst wollte ich noch einen anderen Vergleich aufstellen:
![]() |
| Die Eiskönigin, Noragami |
Fällt euch ein Unterschied auf? Nein ...?
Mir auch nicht!
Abgesehen davon das der eine Film am Computer modelliert wurde und der andere gezeichnet, sehe ich keinen. Nehmen wir den Augenvergleich von oben wieder auf: Die Augen sind bei beiden Bildern ungefähr gleich groß. Seht ihr das?
Ich bin mir zu ... mhm ... 90% Sicher, dass die Menschen die Anime nicht leiden können, weil es Kinderkram ist, den Anime schauen würden, wenn Disney oder Pixar ihn gestaltet hätten. Auch wenn die Story und alles gleich ist. Ich würde das sehr gerne mal Testen, wäre sicherlich interessant.
Warum ist Anime nun Kinderkram?
Eigentlich habe ich das oben schon angesprochen, die großen Augen machen viel aus, auch das es gezeichnet ist und das die meisten Charaktere aus den Serien Kinder / Teenager sind. Somit fallen Anime zumindest einmal unter die Definition von Kinderfilm. [Wer mehr wissen möchte: http://www.hdm-stuttgart.de/ifak/medientipps/filme/ueberblick/definition] Das war aber eigentlich auch schon alles.
Der Hauptgrund in meinen Augen liegt darin, dass Anime Serien immer noch nicht bekannt genug sind. Eltern kennen nur die Serien die im Mittagsprogramm laufen (liefen, ich glaube das gibt es gar nicht mehr) und schieben das gleich in die Schublade des Schwachsinns. Meine Mutter hat das immer gerne getan, da sie sich auch nicht damit beschäftigen wollte, aber so etwas wie die Schlümpfe, Ghostbusters und dergleichen hatte sie sich angeschaut. Es ist wirklich schwer den Grund zu finden, da schreibe ich nun schon so viel und so lange und habe immer noch nicht annähernd eine Lösung gefunden die alles erklärt. Vielleicht gibt es keine oder ich habe sie schon genannt und war einfach noch nicht zufrieden damit. Über dieses Thema kann man aber auch Stundenlang schreiben ...
Bevor ich diesen Beitrag fürs Erste beende, möchte ich noch eine Kleinigkeit los werden:
Liebe Eltern, schaut darauf was euer Kind sind anguckt, nicht alles was gezeichnet ist kann ein Kind bedenkenlos schauen. Es gibt Anime in allen Altersklassen und auch wenn Deutschland durch schneiden und lächerlicher Synchronisation versucht einem weiß zu machen, es sei für Kinder gedacht ... nein ...
Das ist ein Irrtum.
Hach ... Ich werde dieses Thema sicherlich noch von verschieden Gesichtspunkten aus beleuchten, da es in meinen Augen Wichtig ist das zu wissen.
Solltet ihr Fragen haben, oder genaueres wissen wollen, dann schreibt dies doch einfach in die Kommentarbox. Ich freue mich über eure Meinung und lasst uns doch ein wenig Diskutieren!
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